Bauherr   Palos Immobilien GmbH
c/o Gisbert Dreyer
Planungsgesellschaft
Standort München
Architekten Gewers Kühn + Kühn
Leistung LP 1-4; teilweise 5-6
Flächen BGF 49.000 m²
Bausumme 130 Mio. Euro
Projektdauer 2000-2004

 

MAXIMILIANHÖFE – NEUBEBAUUNG AM MARSTALLPLATZ - MÜNCHEN

BÜRO- UND GESCHÄFTSGEBÄUDE, PROBENBÜHNE DER BAYERISCHEN STAATSOPER
INTEGRATION HISTORISCHER, DENKMALGESCHÜTZTER SUBSTANZ

Mit der Neubebauung des Marstallplatzes wird im Herzen der Münchener Altstadt die letzte durch den 2. Weltkrieg entstandene Baulücke geschlossen. Direkt an der Maximilianstraße, zwischen der Bayerischen Staatsoper und dem Hotel Vier Jahreszeiten, entstehen das Probengebäude der Bayerischen Staatsoper, der Bürkleinbau und der Maximilianhof.
Die Beauftragung der vollständigen Tragwerksplanung beinhaltet auch die Einbindung einer historischen, denkmalgeschützten Säulenhalle aus dem 18. Jahrhundert in das architektonische Konzept.
Die Unterbauung der Säulenhalle mit 3 Tiefgaragengeschossen und Überbauung mit 4 Büroetagen ist eine Besonderheit dieses Projektes. Der tragwerksplanerische Umgang mit der denkmalgeschützten Substanz, die in der bis zu 14m tiefen Baugrube standsicher freigestellt und anschließend im Zuge der Rohbauherstellung in das neue Bauwerk eingebunden wird, stellt eine außerordentliche Herausforderung an alle beteiligten Planer dar.
Die historische Halle ist integriert in den Maximilianhof, ein Bauteil des Bauvorhabens Marstallplatz – Süd. Das architektonische Konzept behandelt die denkmalgeschützte Säulenhalle wie ein freigelegtes archäologisches Fundstück, das durch den gläsernen Vorhang der Gebäudefassade den Blicken der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

 

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